10-Punkte-Plan zur Reform des europäischen Projektes 

Die EU in ihrer jetzigen Form und Ausrichtung ist nicht Treuhänder und Schützer eines 3000 Jahre alten Kulturraums, der mit dem schöpferischen Genius seiner Völker einen unschätzbaren Beitrag für die gesamte Menschheit geleistet hat. Im Gegenteil: Die EU ist ein seelenloser, technokratischer Apparat in der Hand von Globalisten, die mit ihrer Politik der nationalen Entmündigung, kulturellen Paralyse und Migration Millionen Fremder die Freiheit und Identität der europäischen Völker bedrohen. Nur eine grundlegende Strukturreform und Neuausrichtung kann die EU vor ihrem verdienten Exitus retten. Wir fordern die Umsetzung folgender 10 Punkte: 

1.
Jeder weiteren EU-Zentralisierung und -Integration in Richtung eines Bundesstaates muss Einhalt geboten werden. Gleichzeitig ist der bestehende supranationale Status zu überwinden und eine Umkehr zu umfassender nationalstaatlicher Handlungsfähigkeit und Selbstverantwortung in Gang zu setzen.
2.
Ein erster Schritt ist der Austritt aus der Währungsunion, die Auflösung der EZB und die Wiedereinführung bzw. Reaktivierung der nationalen Währungen und Zentralbanken. Die wirtschaftliche Kooperation geschieht über multi-bilaterale Handelsvereinbarungen. Bei Wunsch nach einer Intensivierung des Freihandels empfiehlt sich der Beitritt zur bestehenden Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA).
3.
Die überbordenden EU-Verwaltungsapparate sind drastisch zurückzubauen, sämtliche überflüssigen und kostspieligen Einrichtungen wie EU-Parlament, Europäische Kommission, EuGH, Europäischer Rechnungshof, EAD, EWSA usw. sind aufzulösen und abzuwickeln.
4.
Europa erklärt sich zu einem eigenständigen Großraum und formiert sich als Bund souveräner Staaten und Mächte, deren Bürger selbstbestimmt darüber entscheiden können, welchen Grad und welche Form zwischennationaler Zusammenarbeit sie wünschen. Dazu sind in allen europäischen Staaten Volksabstimmungen oder -befragungen durchzuführen. 
5.
Die Binnenstruktur des europäischen Großraums ist pluralistisch und multipolar. Grundbaustein ist der historisch bewährte Nationalstaat, der von unten durch die vielgestaltigen Regionen verankert ist und nach oben optional ergänzt werden kann durch verschiedene übernationale Assoziationen, die auf besonderen geographischen Zusammenhängen und historisch-kulturellen Kontinuitäten beruhen.
6.
Ziel und Zweck der neuen europäischen Ordnung ist es, nach innen die kulturelle Identität und Vielfalt zu erhalten und nach außen Europa vor An- oder Zugriffen zu schützen und als machtpolitische Einheit aufzutreten. Dazu bedarf es übergeordneter, gesamteuropäischer Institutionen, die jedoch nicht die Souveränitäten der einzelnen Staaten und Mächte beeinträchtigen oder in Frage stellen dürfen. 
7.
Das Verhältnis zwischen partikularer und gesamteuropäischer Instanzen wird streng nach dem Subsidiaritätsprinzip bestimmt: Nur das, was die kleineren Einheiten nicht aus eigener Kraft lösen können, bedarf der erweiterten Kooperation oder der Delegierung an übergeordnete Institutionen.
8.
Die strategisch wie taktisch erforderliche Abstimmung der nationalen Einzelpolitiken bei gesamteuropäischen Belangen übernimmt der zu modifizierende Europa-Rat der nationalen Regierungen, fachlich unterstützt durch einen Ministerrat des europäischen Bundes. Gemeinsam behandeln sie sowohl Fragen der Binnengestaltung des Großraums als auch dessen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP). Sie haben eine beratende, koordinierende und richtungsweisende Funktion, aber keine Gesetzgebungskompetenz.
9.
Um die europäischen Außengrenzen dauerhaft zu schützen und dem steigenden Migrationsdruck aus Afrika und Vorderasien standzuhalten, wird FRONTEX mit allen erforderlichen technischen, personellen und logistischen Mitteln ausgestattet. Deren konkreter Einsatz wird nach Absprache mit dem Europa-Rat von den jeweiligen Staaten bestimmt, in denen FRONTEX eingesetzt wird.
10.
Zur Verbesserung der militärischen Verteidigungsfähigkeit Gesamt-Europas werden die von Grund auf zu erneuernden nationalen Streitkräfte in einer Europäischen Militärallianz (EMA) gebündelt, die mittel- bis langfristig die Mitgliedschaft in der US-dominierten NATO überflüssig machen könnte. 

Der Impuls zur Neuordnung Europas muss aus seinem Kernraum kommen: von Deutschland als Hauptträger und Finanzier des EU-Projektes im Verbund mit Österreich, Italien und den Viségrad-Staaten. Sollten die erforderlichen Reformen innerhalb der gegebenen Strukturen nicht durchsetzbar sein, plädieren wir für einen Austritt Deutschlands aus der EU (DEXIT). 

Mit dem Ende des supranationalen Gebildes wäre der Weg frei für eine neue europäische Zusammenarbeit. Deren erste Bewährungsproben wären der wirksame Schutz der Außengrenzen und die konzertierte, humane Rückführung illegaler Migranten in ihre Heimatregionen.

Gemeinsam mit allen Europäern, denen dieser Kontinent mit seiner großen Geschichte und Kultur am Herzen liegt, wollen wir ein neues Kapitel Europas aufschlagen – für ein freies, selbstbestimmtes Europa der Vaterländer!